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	<title>Jurablog &#187; Juristisches</title>
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	<description>Blog über das Jurastudium an der Universität Bayreuth und alles, wofür daneben noch Zeit bleibt.</description>
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		<title>Stiftungsprofessur f&#252;r Verbraucherrecht</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 16:43:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wie heute bekannt wurde erh&#228;lt die Universit&#228;t Bayreuth eine Stiftungsprofessur f&#252;r Verbraucherrecht. Hierf&#252;r hat das Bundesverbraucherschutzministerium bis 2012 insgesamt 900.000 Euro zur Verf&#252;gung gestellt. Professor Dr. Markus M&#246;stl, Inhaber des Lehrstuhls f&#252;r &#214;ffentliches Recht II, erkl&#228;rt hierzu: &#8220;Die neue Professur baut auf einem Netzwerk aus Forschungsstellen und Forschungsaktivit&#228;ten auf, b&#252;ndelt sie und etabliert Verbraucherrecht k&#252;nftig als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie heute bekannt wurde erh&#228;lt die Universit&#228;t Bayreuth eine <strong>Stiftungsprofessur f&#252;r Verbraucherrecht</strong>. Hierf&#252;r hat das Bundesverbraucherschutzministerium bis 2012 insgesamt 900.000 Euro zur Verf&#252;gung gestellt. Professor Dr. Markus M&#246;stl, Inhaber des Lehrstuhls f&#252;r &#214;ffentliches Recht II, erkl&#228;rt hierzu: &#8220;Die neue Professur baut auf einem Netzwerk aus Forschungsstellen und Forschungsaktivit&#228;ten auf, b&#252;ndelt sie und etabliert Verbraucherrecht k&#252;nftig als eigenst&#228;ndiges Fach“. Zusammen mit Professor Dr. Stefan Leible (Lehrstuhl Zivilrecht IV) hatte er die Bayreuther Bewerbung beim  Bundesverbraucherschutzministerium nach vorne gebracht. <span id="more-471"></span></p>
<p>Der Zeitplan sieht vor, bis zum Sommersemester 2010 alle Voraussetzungen f&#252;r die Stiftungsprofessur geschaffen zu haben. Man arbeitet bereits aktiv an der Besetzung des neuen Lehrstuhls f&#252;r Verbraucherrecht. F&#252;r den neuen Lehrstuhl sind auch f&#252;nf Doktorrandenstellen, sechs Stellen f&#252;r studentische Hilfskr&#228;fte und ein Sekretariat vorgesehen. Auch f&#252;r eine Anschlussfinanzierung wurde bereits gesorgt.</p>
<p>Die v<a href="http://www.uni-bayreuth.de/presse/info/archiv/2009/163-126-stiftungsprofessur-PM.pdf" target="_blank">ollst&#228;ndige Pressemitteilung</a> der Universit&#228;t Bayreuth ist als PDF verf&#252;gbar.</p>
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		<title>Segway im Stra&#223;enverkehr nun offiziell zugelassen</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 05:30:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jurablog</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Segway, der Elektroroller aus den USA darf nun offiziell ohne Sondergenehmigung auf deutschen Stra&#223;en fahren. Die Verordnung &#252;ber die Zulassung von &#8220;elektronischen Mobilit&#228;tshilfen&#8221; hat am 10. Juli 2009 den Bundesrat passiert und wurde am 24. Juli im Bundesgesetzblatt ver&#246;ffentlicht. F&#252;r die Stra&#223;enzulassung hat die Bundesregierung nun eine eigene neue Fahrzeugklasse geschaffen: Die &#8220;elektronische Mobilit&#228;tshilfe&#8221; (&#8220;eMo&#8221;) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Segway, der Elektroroller aus den USA darf nun offiziell ohne Sondergenehmigung auf deutschen Stra&#223;en fahren. Die Verordnung &#252;ber die Zulassung von &#8220;elektronischen Mobilit&#228;tshilfen&#8221; hat am 10. Juli 2009 den Bundesrat passiert und wurde am 24. Juli im <a href="http://www.gesetzesportal.de/jportal/portal/t/2vee/page/fpgesetze.psml/js_peid/AktuellsteDokumente?id=BGBL1-2009-2097&amp;action=controls.Maximize" target="_blank">Bundesgesetzblatt</a> ver&#246;ffentlicht. F&#252;r die Stra&#223;enzulassung hat die Bundesregierung nun eine eigene neue Fahrzeugklasse geschaffen: Die &#8220;elektronische Mobilit&#228;tshilfe&#8221; (&#8220;eMo&#8221;) beinhaltet s&#228;mtliche Vorschriften zur Segway Nutzung im Stra&#223;enverkehr. Formale Mindesvoraussetzungen: Ein Mofa-F&#252;hrerschein und eine Haftpflichtversicherung. Weiterhin muss der Segway mit Licht und Klingel ausgestattet sein, der Fahrer muss einen Helm tragen und Richtungs&#228;nderungen per Handzeichen kenntlich machen. Weitere Details f&#252;hrt die <a href="http://www.sueddeutsche.de/automobil/793/482257/text/3/" target="_blank">SZ </a>auf. <span id="more-457"></span></p>
<p>W&#228;hrend der in den USA erfundene Elektroroller hierzulande noch ein seltener Anblick ist (obwohl auch die Polizei ihn bereits vereinzelt einsetzt) geh&#246;rt er in anderen europ&#228;ischen L&#228;ndern schon fest ins Stadtbild (ebenfalls zumeist von Ordnungskr&#228;ften genutzt). Allen voran Apple-Mitbegr&#252;nder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Steve_Wozniak" target="_blank">Steve Wozniak</a> macht sich f&#252;r die Verbreitung des Ger&#228;tes stark, nicht zuletzt durch die Erfindung des sog.<a href="http://www.flickr.com/photos/hackaday/133696060/" target="_blank"> Segway Polo</a> (und des nach ihm benannten &#8220;Woz Challenge Cup&#8221;). Ob der Segway mit seiner offiziellen Stra&#223;enzulassung nun h&#228;ufiger auf deutschen Stra&#223;en zu sehen sein wird bleibt bei einem Preis von 5.000 &#8211; 7.000 Euro aber abzuwarten.</p>
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		<title>Tatort Hofgarten Bayreuth</title>
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		<pubDate>Thu, 07 May 2009 13:33:26 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Bei dem Bayreuther Hofgarten, ebenso wie bei der Eremitage in Bayreuth, handelt es sich um frei zug&#228;ngliche Parkanlagen, die von der Bayerischen Schl&#246;sserverwaltung verwaltet werden. Besonders der Hofgarten ist Dank seiner unmittelbaren Innenstadtlage gerade in den warmen Monaten ein beliebtes Ziel f&#252;r Jogger, Sonnenanbeter, Studenten, Jugendliche und nicht zuletzt auch f&#252;r die Busladungen mit Touristen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="RW_ue1">
<div>Bei dem <a href="http://www.schloesser.bayern.de/deutsch/garten/objekte/bay_ns.htm" target="_blank"><strong>Bayreuther Hofgarten</strong></a>, ebenso wie bei der <a href="http://www.schloesser.bayern.de/deutsch/garten/objekte/bay_as.htm" target="_blank">Eremitage in Bayreuth</a>, handelt es sich um frei zug&#228;ngliche Parkanlagen, die von der <a href="http://www.schloesser.bayern.de/index.htm" target="_blank">Bayerischen Schl&#246;sserverwaltung</a> verwaltet werden. Besonders der Hofgarten ist Dank seiner <a href="http://maps.google.com/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;q=Hofgarten,+95444+Bayreuth,+Bayreuth,+Bayern,+Deutschland&amp;sll=37.0625,-95.677068&amp;sspn=32.885543,70.400391&amp;ie=UTF8&amp;cd=2&amp;geocode=FcsE-gId17SwAA&amp;split=0&amp;ll=49.939897,11.581156&amp;spn=0.006518,0.017188&amp;t=h&amp;z=16" target="_blank">unmittelbaren Innenstadtlage</a> gerade in den warmen Monaten ein beliebtes Ziel f&#252;r Jogger, Sonnenanbeter, Studenten, Jugendliche und nicht zuletzt auch f&#252;r die Busladungen mit Touristen, welche Jahr f&#252;r Jahr &#8211; besonders komprimiert in der Festspielzeit &#8211; dem Wohn- und Sterbehaus und dem dahinter liegenden Grab von Richard Wagner (Villa Wahnfried) einen Besuch abstatten.</div>
<div><span id="more-252"></span></div>
<p>Letztere d&#252;rften durch den Erlass des neuen <strong><a href="http://by.juris.de/by/LstrVG_BY_rahmen.htm" target="_blank">Landesstraf- und Verordnungsgesetzes</a></strong> weit weniger betroffen sein als die ans&#228;ssigen Bayreuther, die den Park gerne zum Sonnen, Musik h&#246;ren, Grillen und besonders zum Durchqueren per Fahrrad nutzen. Allen Schildern an den Eing&#228;ngen zum Trotz, die auf das Fahrradfahr-Verbot hinweisen, wird der Hofgarten als Bindeglied zwischen Innenstadt und Universit&#228;t seit Jahren ungest&#246;rt t&#228;glich von Fahrradfahrern genutzt. Annehmbare alternative Ausweichrouten, die nicht mit vielbefahrenen Stra&#223;en identisch sind, fehlen.</p>
<p>Ebenfalls weitgehend ungest&#246;rt zelebrieren auch die Bayreuther Jugendlichen seit Jahrzehnten laue Sommern&#228;chte auf der gro&#223;en (Liege-)Wiese im Hofgarten. Bis sp&#228;t in die Nacht, bzw. solange es die Temperaturen zulassen, dient der Hofgarten als beliebter Treffpunkt zum Grillen, Sonnen oder einfach nur zum Freunde treffen. Wurden diese &#8220;Naturfreunde&#8221; in den letzten Jahren vermehrt von der Ordnungswacht, die t&#228;glich im Sommer den Park nach alkoholkonsumierenden, L&#228;rm, M&#252;ll und Feuer verursachenden Personen absucht und diese ggf. zum Verlassen des Parks auffordert gest&#246;rt, so k&#246;nnte die sonst so friedliche Parkidylle bald ein Ende finden.</p>
<p>Die seit Jahren steigende Zahl der Verst&#246;&#223;e in den Parks (Geb&#228;ude werden verm&#252;llt und beschmiert, Vegetationsfl&#228;chen werden betreten und mit R&#228;dern befahren, Trampelpfade entstehen&#8230;) habe den Erlass des Landesstraf- und Verordnungsgesetz unumg&#228;nglich gemacht, die bisherige Praxis mit der Abmahnung und der M&#246;glichkeit, den privatrechtlichen Weg zu beschreiten, sei g&#228;nzlich unpraktikabel gewesen. Der Beschluss des Landtages hat nun eine Erm&#228;chtigungsgrundlage geschaffen, womit die Schl&#246;sserverwaltung hoheitlich vorgehen kann: Bei Bedarf kann nun auch die Polizei eingeschalten werden, die sich bisher aus diesen Angelegenheiten heraushalten konnte mit der Argumentation, dass es sich bei den Parks in der Regel um keine gemeindlichen Fl&#228;chen handle.</p>
<p>Als ein Pilotprojekt wird das Landesstraf- und Verordnungsgesetz jetzt in Hofgarten und Eremitage ausprobiert und getestet, inwieweit sich die Vorgaben des Gesetzes umsetzen lassen. Die beiden Parks weisen hierf&#252;r eine optimale Gr&#246;&#223;e auf, da sie nicht so gro&#223; wie der Englische Garten in M&#252;nchen, aber auch nicht so klein wie das Bamberger Roseng&#228;rtchen seien. Unklar ist noch, ob am Ende der Testphase jeder Park seine eigene Verordnung bekommt.</p></div>
<p>Ob das gesetzte Ziel, ein friedliches Nebeneinander der verschiedenen Gruppen zu erm&#246;glichen, durch Polizeieinsatz erreicht werden kann bleibt aber zu bezweifeln. Fast schon traditionsgem&#228;&#223; f&#252;llen sich die Grasfl&#228;chen des Parks zu Beginn des Sommers &#8211; eine Ausweichoption besteht f&#252;r die Bayreuther Jugendlichen kaum (vom kostenpflichtigen Kreuzsteinbad abgesehen). Ebenso die Fahrradproblematik wird dadurch nicht einfach gel&#246;st sondern nur verschoben. Der Sommer wird zeigen, wie weit sich die Bayreuther Polizei im Hofgarten engagieren will.</p>
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		<title>Gesch&#252;tzte Gesetze</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Sep 2008 13:00:13 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Andere L&#228;nder, andere Sitten: W&#228;hrend in Deutschland Gesetze und Verordnungen gem&#228;&#223; § 5 Abs. I UrhG keinen urheberrechtlichen Schutz genie&#223;en (sofern es sich dabei um die im Bundesgesetzblatt ver&#246;ffentlichte Form handelt) gibt es diese Freiheit in den meisten amerikanischen Bundesstaaten nicht. Am Beispiel Kalifornien wird deutlich, wie profittr&#228;chtig sich die eigenen Gesetze vermarkten lassen: Zwar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Andere L&#228;nder, andere Sitten: W&#228;hrend in Deutschland Gesetze und Verordnungen gem&#228;&#223; § 5 Abs. I UrhG keinen urheberrechtlichen Schutz genie&#223;en (sofern es sich dabei um die im Bundesgesetzblatt ver&#246;ffentlichte Form handelt) gibt es diese Freiheit in den meisten amerikanischen Bundesstaaten nicht.</p>
<p>Am Beispiel Kalifornien wird deutlich, wie profittr&#228;chtig sich die eigenen Gesetze vermarkten lassen: Zwar sind die kalifornischen Gesetze und Verordnungen online einsehbar (wie das auch in Deutschland vom BMJ <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/" target="_blank">l&#246;blich umgesetzt wurde</a>), jedoch genie&#223;en diese von Seiten der Regierung urheberrechtlichen Schutz. Kalifornien schreibt seinen B&#252;rgern nicht nur vor wie auf diese Gesetze zugegriffen werden soll, sondern v.a. auch wieviel sie daf&#252;r zu bezahlen haben. Verboten sind zudem die Speicherung und Verbreitung der Gesetzestexte ohne Erlaubnis. </p>
<p>Um welche Gr&#246;&#223;enordnung es sich hier handelt mag folgendes Beispiel verdeutlichen: Der 38-teilige &#8220;California Code of Regulations&#8221;, der vom Gesundheitswesen bis hin zu Fahrzeugversicherungen alles regelt kostet als digitale Kopie ganze $1,556, die gedruckte Version schl&#228;gt mit $2,315 zu Buche. Zusammen mit allen anderen verkauften Gesetzen erm&#246;glicht dies dem Staat Kalifornien j&#228;hrliche Einnahmen von insgesamt $880,000 (ca. 615.000 Euro).</p>
<p>W&#228;hrend man also in Deutschland um einen m&#246;glichst einfachen und kostenlosen Zugang zu den Gesetzen bem&#252;ht ist, ist man in Amerika andere Wege gegangen: Urspr&#252;nglich beauftragt die Regierung eine Firma wie LexisNexis mit der Vermarktung und dem Druck ihrer Gesetze. Auch der Hauptkonkurrent von LexisNexis, Thomson West (Westlaw), vertreibt die Gesetzestexte (allerdings ohne urheberrechtlichen Anspruch auf die Texte) auf Grundlage eines Vertrages mit dem Staat Kalifornien. Beiden Firmen ist gemein, dass sie den einzigen Weg darstellten um (legal) an die Gesetzestexte zu kommen. Durch die Zunahme der Internetnutzung folgte schlie&#223;lich auch eine Vermarktung der Texte &#252;ber die Onlineplattformen der jeweiligen Anbieter, jedoch immer in einem vermarktungstechnisch einfach zu handhabenden Format: Herunterladen und Ausdrucken gr&#246;&#223;erer Abschnitte soll m&#246;glichst vermieden werden. </p>
<p>F&#252;r bestimmte Gesetze gibt es zwar auch kostenlosen Zugang, dieser ist aber keinesfalls vergleichbar mit der Bezahlversion des jeweiligen Anbieters oder unserem deutschen Standard. Zwar w&#252;nscht man sich in Kalifornien auch die Verbreitung der eigenen Gesetze, jedoch nur wenn deren Copyright gewahrt wird und sie Gewinne f&#252;r den Staat abwerfen. </p>
<p>Eben jenes Verhalten der Bundesstaaten hat Carl Malamud, einen Bewohner Kaliforniens, dazu bewegt mit einer Aufmerksamkeit erregenden Aktion auf diese Umst&#228;nde hinzuweisen: Wohlwissend um die rechtliche Problematik seiner Handlung (und die daraus folgenden Konsequenzen erhoffend) ver&#246;ffentlichte er den Eingangs erw&#228;hnten California Code of Regulations kostenlos auf seiner <a href="http://public.resource.org/" target="_blank">Website</a>. Malamud&#8217;s Absicht ist, neben der Mobilisierung einer breiten &#214;ffentlichkeit f&#252;r dieses Problem, auch die Anstrengung eines Verfahrens gegen ihn, von dessen Ergebnis er sich eine endg&#252;ltige Aufhebung der strengen Urheberrechtsbestimmungen f&#252;r die nationalen Gesetze erhofft. Malamud, der auf diesem Gebiet kein Unbekannter ist, hat zur Finanzierung des Rechtsstreits &#252;ber seine Nonprofit Organisation bereits 2 Mil. Dollar eingenommen und darf auf die Unterst&#252;tzung zahlreicher Professoren amerikanischer Law Schools bauen. Sieht so aus, als ob den USA in diesem Punkt noch einiges an Entwicklungsarbeit bevor steht, auch wenn Malamud&#8217;s Vorsto&#223; <a href="http://www.pddoc.com/copyright/Veek_vs_Southern_Bldg_Code.htm" target="_blank">nicht der erste dieser Art</a> ist. Weitere Infos bei <a href="http://www.pressdemocrat.com/article/20080903/NEWS/809030309/1350&amp;title=Getting_access__one_document_at_a_time" target="_blank">pressdemocrat.com</a>.</p>
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		<title>Angst vor Schwarzen L&#246;chern</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Sep 2008 19:02:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jurablog</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das LHC (Large Hadron Collider) ist der weltweit gr&#246;&#223;te Teilchenbeschleuniger, der am 10. September seinen Testbetrieb aufnehmen soll. Betrieben vom Europ&#228;ischen Teilchenforschungslabor (European Organization for Nuclear Research) CERN in Genf setzt der Teilchenbeschleuniger mit einem Gesamtumfang von 27 km neue Ma&#223;st&#228;be, einige beeindruckende Fotos dazu gibt es hier zu sehen.  Abgesehen von der technischen Faszination, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das LHC (Large Hadron Collider) ist der weltweit gr&#246;&#223;te Teilchenbeschleuniger, der am 10. September seinen Testbetrieb aufnehmen soll. Betrieben vom Europ&#228;ischen Teilchenforschungslabor (European Organization for Nuclear Research) CERN in Genf setzt der Teilchenbeschleuniger mit einem Gesamtumfang von 27 km neue Ma&#223;st&#228;be, einige beeindruckende Fotos dazu gibt es <a title="LHC CERN" href="http://www.boston.com/bigpicture/2008/08/the_large_hadron_collider.html" target="_blank">hier</a> zu sehen. </p>
<p>Abgesehen von der technischen Faszination, die von einer Maschine ausgeht, die bestenfalls (?) schwarze L&#246;cher erzeugt hat das Projekt nun auch eine juristische Seite bekommen: Gerade in der Printausgabe der Financial Times gelesen, dass sich nun auch der Europ&#228;ische Gerichtshof f&#252;r Menschenrechte (!) mit dem LHC besch&#228;ftigen durfte. Laut FTD hat eine private Initiative einen &#8220;Antrag auf einstweilige Verf&#252;gung&#8221; eingereicht. Begr&#252;ndung: Die durch den Teilchenbeschleuniger k&#246;nnten erzeugten Schwarzen L&#246;cher k&#246;nnten die Erde verschlucken. </p>
<p>Nachdem sowohl eine Expertenkommission von CERN als auch die deutsche Kommission f&#252;r Elementarteilchenphysik das LHC als sicher bewertet haben hat der Europ&#228;ische Gerichtshof die Forderung den Testbetrieb zu stoppen abgewiesen. Unklar ist jedoch weiterhin das Ergebnis der eigentlichen Grundrechtsbeschwerde der Initiative, da der Gerichtshof noch mit der Pr&#252;fung der Zul&#228;ssigkeit besch&#228;ftigt ist. Der erste Vollbetrieb des Teilchenbeschleunigers ist f&#252;r Ende des Jahres geplant.</p>
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