Die geplante Erweiterung der RW-Fakultät liegt im Zeitplan. Zu diesem Schluss kamen Vertreter des Staatlichen Bauamtes bei der Besichtigung von Bayreuths größter Hochbaustelle. Der erste Bagger fand am 18. Mai 2009 seinen Weg hinter die RW Fakultät, inzwischen ist die Baugrube dem Rohbau der Erweiterung der Rechts- und Wirtschaftlichen Fakultät der Uni Bayreuth gewichen. Besonders markant: Die beiden neuen Hörsäle mit ihren schrägen Außenwänden und einer Neigung von bis zu 22 Grad.
Sieben Monate nach Baubeginn liegt man nun nach Angaben des Bauleiters gut im Zeitplan, der Rohbau des ersten Gebäudeteils sei bereits fertiggestellt. Bis Februar sollen die beiden Hörsäle folgen. Damit der enge Zeitplan eingehalten werden kann und auch wirklich zum Wintersemester 2011/2012 die ersten Studenten in den Neubau einziehen können, arbeiten die Bauarbeiter im Schichtbetrieb von morgens 6 bis abends um 22 Uhr. Wenn alles nach Plan läuft soll das Gebäude, welches Büros, Seminarräume, Teile der Bibliothek, zwei Hörsäle mit 300 und 190 Plätzen und ein großzügiges Foyer, das zudem als Veranstaltungsraum genutzt werden kann, beherbergt, im September 2011 bezugsfertig sein. Die Hauptnutzfläche der Erweiterung entspricht mit dabei 4100 Quadratmetern was umgerechnet etwa 50 Einfamilienhäuser sind. Oder etwas greifbarer formuliert: Jeden Tag werden 27.000 Euro in dem neuen Gebäude verbaut. Insgesamt sind bisher 800 Tonnen Stahl und 15.000 Tonnen Beton verarbeitet worden, die u.a. der 105 m langen Fassade zugute kommen.