Studium, Universität

Wintersemester 2008/09 an der Uni Bayreuth

Das neue Semester hat vor gerademal einer Woche begonnen und schon stehen die endgültigen Zahlen für das Wintersemester 2008/09 der Universität Bayreuth fest. Insgesamt ist eine leichte Steigerung der Gesamtzahl der Bayreuther Studierenden auf 9044 Einschreibungen im Vergleich zu 9031 im Vorjahr zu beobachten. Die Zahl der Neueinschreibungen verzeichnet einen größeren Zuwachs, so haben sich mit Stand vom 17. Oktober 1829 Personen neu eingeschrieben, rund 150 mehr als im Vorjahr. Bei den ersten Fachsemestern, zu denen auch Studiengangsumsteiger gehören, sogar ungefähr 200 Personen mehr. Besonders die Zahl der Studenten, die erstmals ein Studium beginnen ist für die Uni Bayreuth wichtig, da sie das entscheidende Maß für die Ausbauplanungen der Hochschulen der bayerischen Staatsregierung – und damit für die finanziellen Mittel – darstellt. Die Zahl der Neueinschreibungen ist damit um mehr als 100 Personen größer als im Ausbauplan der Staatsregierung für die Uni Bayreuth festgelegt.

 

Betrachtet man die Studentenzahlen im Hinblick auf die einzelnen Fakultäten, so ist ohne Überraschung die Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät mit 3270 Studenten die größte der sechs Fakultäten in Bayreuth.1 Die RW Fakultät wird gefolgt von (nach Größe geordnet): Die Fakultät für Biologie, Chemie und Geowissenschaften (1860, plus 25), die Kulturwissenschaftliche Fakultät (1361, minus 77), die Sprach- und Literaturwissenschaftliche Fakultät (1033, minus 70), die Fakultät für Mathematik, Physik und Informatik (765, minus sechs) und die Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften (620, plus 29).

Auch die Herkunft der Studenten liefert wenig Überraschendes: Gerade einmal 7,5 Prozent der Bayreuther Studenten haben ihre Hochschulzugangsberechtigung auch in Bayreuth erworben.2 Immerhin 24 Prozent der Studierenden kommen aus Oberfranken und der Oberpfalz, weitere 20,3 Prozent aus dem restlichen Bayern. Die Mehrheit von 36,1 Prozent, die in Bayreuth ein Studium beginnt, stammt aus den übrigen Bundesländern, weitere 12 Prozent aus dem Ausland. 
  1. Das sind 23 Studenten weniger als im selben Semester des Vorjahres []
  2. Deutlicher wird dies an den Zahl der Jurastudenten, die damals mit mir an der Uni Bayreuth anfingen. Gerade mal eine Hand voll stammte aus Bayreuth, ein einstelliger Prozentsatz aus Oberfranken. []

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