Das LHC (Large Hadron Collider) ist der weltweit größte Teilchenbeschleuniger, der am 10. September seinen Testbetrieb aufnehmen soll. Betrieben vom Europäischen Teilchenforschungslabor (European Organization for Nuclear Research) CERN in Genf setzt der Teilchenbeschleuniger mit einem Gesamtumfang von 27 km neue Maßstäbe, einige beeindruckende Fotos dazu gibt es hier zu sehen.Â
Abgesehen von der technischen Faszination, die von einer Maschine ausgeht, die bestenfalls (?) schwarze Löcher erzeugt hat das Projekt nun auch eine juristische Seite bekommen:Â Gerade in der Printausgabe der Financial Times gelesen, dass sich nun auch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (!) mit dem LHC beschäftigen durfte. Laut FTD hat eine private Initiative einen “Antrag auf einstweilige Verfügung” eingereicht. Begründung: Die durch den Teilchenbeschleuniger könnten erzeugten Schwarzen Löcher könnten die Erde verschlucken.Â
Nachdem sowohl eine Expertenkommission von CERN als auch die deutsche Kommission für Elementarteilchenphysik das LHC als sicher bewertet haben hat der Europäische Gerichtshof die Forderung den Testbetrieb zu stoppen abgewiesen. Unklar ist jedoch weiterhin das Ergebnis der eigentlichen Grundrechtsbeschwerde der Initiative, da der Gerichtshof noch mit der Prüfung der Zulässigkeit beschäftigt ist. Der erste Vollbetrieb des Teilchenbeschleunigers ist für Ende des Jahres geplant.


[...] befürchteten Schwarzen Löcher sind erstmal ausgeblieben: Der weltweit größte Teilchenbeschleuniger (Large Hadron [...]