Auf den Umstand der “Stromknappheit” habe ich bereits früher hingewiesen, das Problem dürfte aber nun der Vergangenheit angehören. Nachdem die für die Benutzung mobiler Computer vorgesehenen Laptop Räume längst ihre Kapazitätsgrenze überschritten haben, mussten viele Studenten auf die - bisher dem reinen Lesegenuß vorbehaltenen - Leseplätze ausweichen.
Da die Arbeitsplätze im “Massengraben” (offiziell: Lesesaal) aber nicht für eine Arbeit mit Notebooks konzipiert und ausgestattet waren, kam es in den vergangenen Jahren zu dem stetig wachsenden Problem an fehlenden Stromanschlüssen. Die Folge: Teilweise mussten bis zu 20 Notebooks über eine einzige Steckdose versorgt werden. Stromschwankungen bis zu kompletten Stromausfällen waren die Folgen. Nachdem die Bibliotheksleitung (viel zu spät) auf den unmöglichen Umstand aufmerksam wurde, man aber durch die “Konfiszierung” der Mehrfachsteckdosen dem Problem nicht Herr werden konnte sondern es im Gegenteil noch verschlimmerte, wurde nun schnell gehandelt.
Erfreulicherweise wurde bereits in den derzeit laufenden Semesterferien vorlesungsfreien Zeit der Großteil der Arbeitsplätze im Lesesaal mit fest installierten Stromanschlüssen ausgestattet, ähnlich jenen, wie sie schon länger in den Laptop Räumen zu finden sind. Auf die zusätzlichen Netzwerk-Anschlüsse wurde dabei sinnvollerweise verzichtet, die Internetnutzung durch Wlan dürfte inzwischen bei mehr als 90% liegen. Um dabei auch eine zufriedenstellende Wlan-Versorgung sicherzustellen wurden zudem die Zahl der Wlan Access-Points erhöht. Erfreulich, dass gerade auf die Stromsituation so kurzfristig reagiert werden konnte. Die Zustände waren, gerade in der Zeit von Studiengebühren, nicht mehr tragbar. Auch wenn die Erweiterung des Stromnetzes in der RW Bib nicht aus Studiengebühren, sondern aus dem Topf für bauliche Maßnahmen finanziert wurde.
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