Groß war die Kritik an der Rechtssprechung in Deutschland, die mit dem heise-Urteil anfangs neue Wege beschritten hatte, gegen Ende sich aber doch mehr und mehr normalisiert hat und den Administrator eines Onlineforums nicht mehr grundsätzlich in die Haftung für Forenbeiträge miteinbezieht. Spätestens nach dem Urteil eines Gerichts in Florida dürften deutsche Webmaster über diese Entscheidung heil froh sein: Das Gericht verurteilte eine Privatperson aufgrund beleidigender und verleumderischer Kommentare in einem Onlineforum zu einer Zahlung von 11 Millionen Dollar Strafe. Während es immer mehr zur Gewohnheit wird, dass sich Unternehmen gegen Äußerungen von Privatpersonen richten (Stichwort Blogger) ist eine so enorm hohe Summe bei einem Streit zwischen Privatpersonen ein Novum.
Näheres zu dem Fall bei Spiegel Online.
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