Prosche gab heute auf seiner Aufsichtsratsitzung bekannt, dass zum elften Mal in Folge ein Rekordgewinn eingefahren werden konnte. Diesmal eine satte Gewinnsteigerung um 12,9 % zum Vorjahr. Damit nahm der stuttgarter Autohersteller bis Ende Juli nach Steuern 779 Millionen Euro ein. (Quelle)
Wundert mich kein bißchen. Mir fiele spontan kein Lehrstuhlmitarbeiter (wiss. Assistent oder Hiwi), den ich schonmal in einer PÜ oder Tutorium hatte, ein, der nicht mindestens in einem seiner Fälle (vom einfachen Kaufvertrag bis zum Autokauf mit Sachmängeln/Folgeschäden) von einem Porsche gesprochen hätte. Meist sind es 911er Carreras die, bis aufs Baujahr genau gekennzeichnet, zum Gegenstand des Vertrages werden.
Äußert sich da der heimliche Wunsch der Lehrstuhlmitarbeiter nach gesellschaftlichem Erfolg und sozialem Aufstieg? Oder ist es inzwischen zum allgemein annerkannten Ziel jedes (werdenden) Juristen geworden, sich sobald wie möglich einen Porsche zu kaufen? Wenn ja, dann ist es kein Wunder, dass bei Porsche die Umsätze florieren - wird es den Studenten doch schon in der Universität mit auf den Weg gegeben, welches Auto es später zu kaufen gilt um als erfolgreicher Anwalt den gesellschaftlichen Aufstieg auch nach außen hin sichtbar zu vertreten.
Eigentlich könnte Porsche bei dieser wirksamen Werbung Juristen als zuverlässigen Käufergruppe beim Kauf eines Neuwagens Rabatte gewähren. Oder die Niveauregulierung kostenlos ersetzen. Die ist bei unserem Cayenne nämlich gestern kaputt gegangen.
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Ich hau mich weg.. geiler Beitrag :up:
Sozusagen dem Klischee vorausgekommen :D
Ich finde auch, Ferraris oder Bugattis sollten mehr Erwähnung finden.Schäme mich fast, meinen F50 neben den ganzen Porsches vor der Uni zu parken. 8)
Die illegalen Autorennen der Juristen in ihren Luxusautos… :D